Das Universitätsklinikum Heidelberg setzt seit über 10 Jahren fokussiert auf einen kontinuierlichen Aufbau von Partnerschaften zur kooperativen Versorgung der Patienten in der Region. Die PEPA ermöglicht es Ärzten im Rahmen des Behandlungszusammenhangs, Zugriff auf Dokumente und Bilddaten zu erhalten, die für die gemeinsame, einrichtungsübergreifende Behandlung eines Patienten notwendig sind.

Die Patienteneinwilligung wird vor Ort in dem jeweiligen System des Partners (Krankenhausinformationssystem oder Praxissystem) dokumentiert und autorisiert die behandelnden Kollegen für den Zugriff auf die PEPA. Das dezentrale Einwilligungsmanagement ermöglicht es dem Patienten für jede angebundene Einrichtung separat zu entscheiden, ob diese Zugriff auf deine PEPA haben soll.

Nach Einwilligung der Patienten erfolgt die Übermittlung der Bilddaten bzw. der relevanten Dokumente aus dem KIS des Krankenhauses über standardisierte Schnittstellen (HL7 und DICOM) automatisch im Hintergrund. Definierte Dokumenttypen werden nach der Archivierung über einen katalogbasierten Versand direkt an die PEPA übermittelt. Es ist kein weiterer Arbeitsschritt des Arztes notwendig. Bilddaten, die in der PEPA vorhanden sind, können bei Bedarf ins hausinterne System (PACS) übernommen werden. So ist eine Betrachtung in der gewohnten Bildbetrachtungsumgebung möglich.

Die PEPA ist tief in die Krankenhausinformationssysteme (KIS) integriert, so dass ein leichter Absprung aus dem KIS heraus in die zugehörige PEPA ermöglicht werden konnte.